abgeschlossenes Projekt Neukonzeption der Antikensammlung (2018– )

Im Zuge der Sanierung des Kollegiengebäudes im Marstallhof 4 wird auch die Antikensammlung neugestaltet. Aus den zuletzt getrennten Sammlungsteilen im 4. Stock und im Erdgeschoss wird wieder eine gemeinsame Sammlung im gesamten Erdgeschoss und den Foyers des Gebäudes. Neben dem Institut für Klassische Archäologie und Byzantinische Archäologie und dem Baudezernat der Universität ist an der Umsetzung des neuen Sammlungskonzepts auch die Ausstellungsdesignern Regina Hauber beteiligt.
Seit dem Wintersemester 2019/2020 läuft institutsintern die intensive inhaltliche Arbeit an der Neugestaltung der Antikensammlung. Rund 70 Studierende waren bisher daran beteiligt: Im Rahmen von Praktika arbeiteten sie jeweils über mehrere Semester an einzelnen Themenkomplexen der zukünftigen Dauerausstellung, wählten unter Betreuung durch Dr. Polly Lohmann Objekte aus, entwarfen Texte, gestalteten Themenpfade und museumspädagogische Elemente. Die Studierenden haben so die Möglichkeit, die neue Sammlung aktiv mitzugestalten: Ausstellungsobjekte auszuwählen, sich inhaltlich mit ihnen auseinanderzusetzen, Inhalte zu erarbeiten, Präsentationsformen zu konzipieren und kreativ zu sein.
Um zukünftig mehr Interesse zu wecken und auch jüngere Besucher:innen stärker einzubinden, hat Kuratorin Polly Lohmann 2018 verschiedene Round Tables veranstaltet. Dabei wurden Ideen gesammelt, was die Sammlung zukünftig für ein breiteres Publikum interessanter machen könnte und was sich potenzielle Interessenten verschiedener Altersgruppen von einem archäologischen Museum wünschen oder erwarten. Wichtige Ansprechpartner sind dabei auch die Schulen, für die die Sammlung als außerschulischer Lernort fungieren kann. zusammen mit der Heidelberg School of Education (HSE) und der SRH fanden zudem weiterführende Workshops und Ideensammlungen statt.