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Restauratorin Ina Kleiß

Kontakt

Restauratorenwerkstatt

E-Mailina.kleiss@zaw.uni-heidelberg.de

Ina Kleiss, aufgenommen in einem Iron Age Souterrain (Skye/Schottland)

Zur Person

Ina Kleiß ist archäologische Restauratorin am Institut für Klassische und Byzantinische Archäologie der Universität Heidelberg. Der Schwerpunkt Ihrer Arbeit liegt auf der Restaurierung der Gipsabgußsammlung unter restaurierungsethischen Gesichtspunkten.

Alte Farbfassungen werden entfernt, die die Zeichnungsgenauigkeit der Objekte beeinträchtigen und ein unpräzises Bild antiker Werke vermitteln. Nach Abnahme der Farbschichten wird oft der Grund für den Überzug sichtbar - Verunreinigungen der originalen Gipsoberfläche. Es finden trocken- und nasschemische Methoden Anwendung, um diese aus der Oberfläche zu entfernen. 

Zu verschiedenen Gelegenheiten können Studierende zusammen mit Ina Kleiss praktische Übungen durchführen.

Projekte

Die folgenden Fotos zeigen eine Auswahl verschiedener archäologischer Objekte. Sie wurden von Frau Kleiß bearbeitet und geben Einblick in die vielseitige Arbeit eines archäologischen Restaurators.

Reinigung von Gipsabgüssen

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Eine stark verschmutzte Gipsstatuette vor der Reinigung
Eingangszustand
Gipsstatuette während der Reinigung
Halbseitige Trockenreinigung
Gipsstatuette während der Reinigung mittels Latexmilch
Auftrag von Latexmilch
Gipsstatuette während der Reinigung mittels Reinigungsgel
Mehrfacher Auftrag des Reinigungsgels Laponte
Reinigungseffekt des Reinigungsgels bei einer Gipsstatuette
Reinigungseffekt
Gipsstatuette in gereinigtem Zustand
Ausgangszustand

Glasrestauration

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Rekonstruierte römische Glasurne mit sichtbaren Rissen
Römische Glasurne (100-300 n.Chr.) aus dem Depot des RGZM / Altrestaurierung.
Erneutes Zusammensetzen des Glases mittels Paketklebestreifen und Omega-Häkchen
Erneutes Zusammensetzen des Glases mittels Paketklebestreifen und Omega-Häkchen nach Auflösung der alten Klebung. Die alte Kunstharzergänzung wurde herausgefräst.
Silikonmanschette zur Hestellung einer neuen Ergänzung mit Einfüllröhren
Silikonmanschette zur Herstellung einer neuen Ergänzung mit Einfüllröhren, durch die flüssiges Kunstharz in den Hohlraum der Fehlstelle eingeleitet wird, und des weiteren Austrittsröhren, durch die Luft.
Glasurne nach der Restaurierung.
Glasurne nach der Restaurierung.

Buntmetallrestaurierung

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Vollständig durchkorrodierte Bronzerassel
Vollständig durch-korrodierte Bronzerassel der Hallstattzeit im Einlieferungszustand.
Rassel nach der Restaurierung
Rassel nach der Restaurierung.
wissenschaftliche Zeichnung der Rassel
Wissenschaftliche Zeichnung der Rassel.

Abformung

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Bronzenes Mundstück eines Pferdegeschirrs der Urnenfelderkultur Original (oben) und Kopie (unten).
Bronzenes Mundstück eines Pferdegeschirrs der Urnenfelderkultur Original (oben) und Kopie (unten).
Weiteres Bronzeobjekt des gleichen Fundkomplexes. Original (links) und Kopie (rechts).
Weiteres Bronzeobjekt des gleichen Fundkomplexes. Original (links) und Kopie (rechts).

Eisen- und Organikrestaurierung

Table

Eine eiserne Votivfiguren
Eine eiserne Votivfigur des 4.-3. Jhs. v.Chr. aus Vani / Georgien.
Freigelegte Textilreste
Freigelegte Textilreste, bei denen es sich um Wolle handelt mit einem Fadendurchmesser von 0,2-0,3 mm. Kette und Schussfäden des Gewebes sind beide Z-gedreht. Mit einer Fadenmenge von 16-20 Fäden/cm² kann das Vorhandensein eines gröberen Stoffes nachgewiesen werden.
Einkorrodierter goldener Halsreif im Stadium der Freilegung.
Ein korrodierter goldener Halsreif im Stadium der Freilegung.
Kopf einer Eisenfigur
Kopf der Eisenfigur nach der vollständigen Freilegung u.a. mittels Mikrosandstrahlgerät. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Freipräparierung des weichen Edelmetalls aus der wesentlich härteren Korrosionsschicht dar.