MA Classics Profilbereich Klassische Archäologie
Im MA Classics werden die Stärken der fachlichen Spezialisierung in den klassischen Altertumswissenschaften – wie sie in Heidelberg in den Einzeldisziplinen exzellent vertreten sind – bewahrt und durch einen ganzheitlichen, interdisziplinären und vergleichenden Zugang zu den Kulturen des antiken Griechenlands, Roms und angrenzender Regionen ergänzt. Die Studierenden erhalten eine fundierte Ausbildung im gewählten Profilbereich, die zur Promotion befähigt, und entwickeln zugleich eine breite interdisziplinäre Perspektive. So können sie komplexe Forschungsfragen multiperspektivisch und methodisch reflektiert bearbeiten. Jeder Profilbereich verfolgt spezifische, auf den Studiengang abgestimmte Qualifikationsziele.
Die Module bieten eine disziplinäre Vertiefung und sichern die Promotionsfähigkeit. Das interdisziplinäre Grundkonzept spiegelt sich in gemeinsamen Lehrveranstaltungen über Fächergrenzen hinweg wider.
Absolvent*innen des Profilbereichs Klassische Archäologie im Rahmen des Masterstudiengangs Classics verfügen über fundierte Kenntnisse in der Analyse, Interpretation und Kontextualisierung materieller Kultur des antiken Mittelmeerraums.
Sie besitzen eine umfassende Methodenkompetenz in der archäologischen Quellenkritik, der Rekonstruktion historischer Lebenswelten sowie je nach individueller Schwerpunktlegung in der Anwendung moderner archäologischer Techniken. Darüber hinaus sind die Absolvent*innen in der Lage, archäologische Befunde und Funde in einen breiten kulturhistorischen und theoretischen Rahmen einzuordnen und diese unter Berücksichtigung interdisziplinärer Ansätze zu interpretieren. Die Absolvent*innen sind fähig, eigenständig wissenschaftliche Fragestellungen zu entwickeln und diese sowohl in der Forschung als auch in der Vermittlung archäologischer Erkenntnisse professionell umzusetzen.
Voraussetzungen
Table
Fachgewichtung | |||
Abschluss | Master of Arts (M.A.) | ||
Zulassung | zulassungsbeschränkt | ||
Studienbeginn | nur zum Wintersemester | Einschreibefristen: 01.06.-30.09. | |
Regelstudienzeit | 4 Semester | Teilzeitstudium? | |
Sprachnachweise | Englisch (mind. B2) und eine weitere moderne europäische Fremdsprache (mind. B1) Latinum und Graecum | der Nachweis einer der beiden alten Sprachen kann innerhalb des ersten Studienjahres nachgereicht werden | |
Fächerkombinationen | |||
Lehrsprachen | deutsch, englisch | ||
Sonstiges | 100%; konsekutiv | ||
Weiterqualifikation bei erfolgreichem Abschluss: Promotionsstudium |
Aufbau und Inhalte des Studiums
Aufbau
Im MA Classics werden die Stärken der fachlichen Spezialisierung in den klassischen Altertumswissenschaften – wie sie in Heidelberg in den Einzeldisziplinen exzellent vertreten sind – bewahrt und durch einen ganzheitlichen, interdisziplinären und vergleichenden Zugang zu den Kulturen des antiken Griechenlands, Roms und angrenzender Regionen ergänzt. Die Studierenden erhalten eine fundierte Ausbildung im gewählten Profilbereich, die zur Promotion befähigt, und entwickeln zugleich eine breite interdisziplinäre Perspektive. So können sie komplexe Forschungsfragen multiperspektivisch und methodisch reflektiert bearbeiten.
Inhalte
Jeder Profilbereich verfolgt spezifische, auf den Studiengang abgestimmte Qualifikationsziele. Die Module bieten eine disziplinäre Vertiefung und sichern die Promotionsfähigkeit. Das interdisziplinäre Grundkonzept spiegelt sich in gemeinsamen Lehrveranstaltungen über Fächergrenzen hinweg wider.
Der MA Classics kombiniert forschungsorientierte Lehre mit einem stark interdisziplinären Profil. Die Studierenden wählen bereits bei der Bewerbung einen Profilbereich, in dem sie Module im Umfang von 51 LP absolvieren und die Masterarbeit (30 LP) sowie eine mündliche Prüfung (4 LP) ablegen. Ergänzt wird dieser Bereich durch gemeinsame interdisziplinäre Module im Umfang von 35 LP.
Innerhalb des strukturierten und modular aufgebauten Studiengangs bietet die Stundenplangestaltung ein hohes Maß an Flexibilität. Sie schafft Freiräume für ein forschungsgeleitetes Studium und ermöglicht eine gezielte Nutzung des breit gefächerten Lehrangebots der Universität Heidelberg.
Neben der Interdisziplinarität setzt der MA Classics weitere inhaltliche Schwerpunkte. Die in Heidelberg etablierte kulturtheoretisch weite Perspektive der Altertumswissenschaften prägt auch diesen Studiengang und erlaubt zeitgemäße Schwerpunktsetzungen etwa in der Bild- oder Literaturwissenschaft. Diese Theorieoffenheit steht dabei nicht im Widerspruch zu fundierter Quellenarbeit – im Gegenteil: Papyrologie, Epigraphik und Numismatik sind in Heidelberg forschungsnah und in außergewöhnlicher Breite in die Lehre integriert. Darüber hinaus stärkt der MA Classics durch praxisorientierte Elemente – etwa in den Bereichen Museologie, Wissenschaftskommunikation, Feldarchäologie oder Digital Humanities – die berufliche Qualifikation auch jenseits der klassischen akademischen Laufbahn.
Zu den Modulhandbüchern und Prüfungsordnungen
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