Studentische Mobilität international 4EU+
4EU+
Die 4EU+ European University Alliance ist ein länderübergreifender Zusammenschluss von acht europäischen Forschungsuniversitäten: der Karls-Universität Prag, der Universität Heidelberg, der Universität Paris-Panthéon-Assas, der Sorbonne-Universität Paris, der Universität Kopenhagen, der Universität Genf, der Universität Mailand und der Universität Warschau. Mit der Allianz verfolgen die Partner das Ziel, ihre Zusammenarbeit in Studium, Lehre, Forschung, Wissenstransfer und Verwaltung weiter auszubauen.
Auf der Grundlage bereits bestehender Kooperationen entstehen dabei neue gemeinsame Strukturen, die Studierende, Lehrende und Forschende der beteiligten Universitäten enger zusammenbringen. Hervorgegangen ist der Verbund aus der im März 2018 gegründeten Initiative 4EU, an der zunächst Prag, Heidelberg, die Sorbonne und Warschau beteiligt waren. Im Oktober desselben Jahres kamen Kopenhagen und Mailand hinzu, woraus die heutige Allianz 4EU+ entstand. Die Universität Genf schloss sich im August 2022 an, im Juli 2023 folgte die Universität Paris-Panthéon-Assas.
Grundlage der Partnerschaft ist das Verständnis einer europäischen Universität, die auf akademischer Freiheit und institutioneller Autonomie basiert und allen Studierenden einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung ermöglicht.

Im Rahmen der Europäischen Hochschulallianz 4EU+ haben Heidelberger Studierende aller Fachrichtungen die Möglichkeiten sich für ein Semester/ein akademisches Jahr, verbunden mit einem Erasmus+ Stipendium, an einer der beteiligten Hochschulen zu bewerben. Die Bewerbung erfolgt direkt über das Fach.
Außerdem gibt es die Möglichkeit sich um Förderung von Kurzaufenthalten an den Partnerhochschulen zu bewerben. Über Fördermöglichkeiten informiert die 4EU+ Homepage der Universität Heidelberg.
ACTS – Exploring Ancient Creativity, Technology and Skills. Communities of Learning in Greece from Prehistory to the Archaic Period
Ein Bildungsprojekt der 4EU+ Allianz mit den Partneruniversitäten Kopenhagen, Heidelberg, Prag (Karls-Universität) und Warschau.
Ziel des Projekts ist der Aufbau einer gemeinsamen Plattform für innovative, forschungsbasierte Lehre zwischen den vier europäischen Universitäten. Im Mittelpunkt stehen neue Entwicklungen archäologischer Theorie und analytischer Methoden zur Erforschung menschlicher Kreativität, Technologie und handwerklicher Fertigkeiten in der Ägäis von der Bronzezeit bis zur Archaischen Zeit. Der regionale Fokus auf die Ägäis ergibt sich aus ihrer Rolle als Schnittstelle zwischen Nahem Osten und Europa – ein ideales Fallbeispiel für das dynamische Verständnis soziokultureller Strukturen und Prozesse wie Migration, Wissenstransfer, Identitätsbildung, Kolonisation und die aktive Rolle lokaler Gemeinschaften.
Der thematische Schwerpunkt auf die schöpferischen Kräfte antiker Gesellschaften (making) bietet eine ideale Grundlage, um empirisches Verständnis, naturwissenschaftliche Forschung, Sozialtheorie und experimentelle Praxis zu verbinden und dabei disziplinäre wie akademische Grenzen zu überschreiten. Die geplanten Lehrformate richten sich an alle Zielgruppen (BA, MA, PhD) mit jeweils speziell zugeschnittenen Formaten, die digitale Lehrmittel mit praktischen Ansätzen verbinden. Die enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Universitäten und externen Partnern soll eine flexible, hybride Lehrplattform schaffen, die als Grundlage für eine künftige Vertiefung dieser interuniversitären Synergie dient.
Artefacts, Creativity, Technology and Skills from Prehistory to the Archaic Period in Greece
4EU+ Alliance educational project (Universities of Copenhagen, Heidelberg, Prague, and Warsaw): Artefacts, Creativity, Technology and Skills from Prehistory to the Archaic Period in Greece. Communities of Learning in the Past and in Higher Education Today (ACTS)
The ACTS project is designed for creating a common platform of innovative research-based teaching among four European universities. The main emphasis will be on novel advances in archaeological theory and analytical methods for exploring human creativity, technology, and skills through artefacts in Greece from the Bronze Age to the Archaic Period. The thematic focus on the ‘making’ provides an optimal platform for merging empirical understanding, scientific research, social theory and experimental practice and for moving beyond disciplinary borders and beyond the academic sphere. The teaching formats will address two target group levels (BA and MA) with teaching formats specifically tailored for both levels, striving to combine digital teaching tools with hands-on-approaches. Most of the BA and MA classes will take place in a lab/collection environment for giving students the opportunity to get acquainted with modern analytical approaches to the materiality and technology of ancient artefacts. Three institutions with a strong research agenda (German Archaeological Institute at Athens, Danish Institute at Athens and the newly founded Polish Archaeological Institute at Athens) will be further nodes of this network enhancing research-based teaching.