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Alles auf einen Blick Klassische Archäologie

Das Fach

Die Klassische Archäologie umfasst die materiellen und künstlerischen Zeugnisse der griechischen, etruskischen und römischen Kultur in ihrer ganzen Breite:

  • Siedlungen und Umwelt,
  • Gebäude und Gräber mit ihren Ausstattungen,
  • Gegenstände des sozialen Lebens und des religiösen Kultes,
  • Werke der Bildenden Kunst.

Seit dem 18. Jahrhundert stand die Geschichte der antiken Kunst im Zentrum der Klassischen Archäologie. In neuerer Zeit ist das Fach stärker auf Kontexte der sozialen Lebenswelt sowie auf Phänomene und Fragen der Kulturgeschichte ausgerichtet.

Die Methoden des Faches sind jeweils an den Gegenständen orientiert. (diese Aufzählung ist von der Byz übernommen und muss evtl. angepasst werden)

  • Grundlegend ist die Kenntnis der Aufnahme von Befunden und Funden.
  • Die angestrebte Ausbildung zum vergleichenden Sehen wird insbesondere durch Methoden der Ikonographie und Formanalyse gefordert.
  • Die Interpretation der Befunde in ihrem historischen Kontext verlangt Grundkenntnisse der historischen und philologischen Methoden.

Textergänzung 1:

Die Klassische Archäologie ist die Wissenschaft von den materiellen Zeugnissen der griechischen, etruskischen und römischen Kultur. Sie schließt die Vorstufen und Nachwirkungen sowie die Verbindungen zu den benachbarten Kulturen ein; dabei arbeitet das Fach mit den entsprechenden benachbarten Fächern zusammen.
Der geographische Rahmen des Faches entspricht der Verbreitung der griechischen und römischen Kultur in den verschiedenen Epochen. Er umfasst in erster Linie Griechenland, Kleinasien und Italien, darüber hinaus den gesamten Raum des Mittelmeeres, zeitweise auch weitere Teile Vorderasiens und Europas.
Der zeitliche Rahmen umfasst in Griechenland die minoische und mykenische Kultur der Bronzezeit (3.-2. Jahrtausend v. Chr.), die Welt der griechischen und italischen Stadtstaaten, die hellenistischen Monarchien und Staatenbünde sowie das Römische Weltreich bis zur Spätantike (4.-5. Jahrhundert n. Chr.). In neuerer Zeit haben die Rezeption der antiken Kulturen und die Geschichte der archäologischen Forschung bis in die Gegenwart zunehmende Bedeutung für die kritische Selbstbestimmung des Faches gewonnen.
Die weiteren Bereiche der griechischen und römischen Kultur werden von benachbarten Fächern erforscht: Sprache und Literatur von der Klassischen Philologie, Zeugnisse auf Papyrus von der Papyrologie, Politik- und Sozialgeschichte von der Alten Geschichte und Epigraphik. Kenntnisse der griechischen und lateinischen Sprache und Literatur sowie der griechischen und römischen Geschichte sind unverzichtbar für das Fach Klassische Archäologie.

Textergänzung 2:

Die Klassische Archäologie befasst sich primär mit den materiellen Zeugnissen des Klassischen Altertums, also der griechischen, etruskischen und römischen Kultur. Dabei bezieht sie selbstverständlich Vorstufen und Nachwirkungen sowie Verbindungen zu benachbarten Kulturen ein, ebenso wie sie in den „Randbereichen“ eng mit den entsprechenden benachbarten Fächern zusammenarbeitet.
Der geographische Rahmen des Faches folgt der Verbreitung der griechischen und römischen Kultur in den relevanten Epochen. In erster Linie schließt dies Griechenland, Kleinasien und Italien ein, darüber hinaus den gesamten Raum des Mittelmeeres, zeitweise auch weitere Teile Vorderasiens und Europas. Der zeitliche Rahmen umfasst in Griechenland die minoische und mykenische Kultur der Bronzezeit (3.-2. Jahrtausend v. Chr.), die Welt der griechischen und italischen Stadtstaaten, die hellenistischen Monarchien und Staatenbünde sowie das Römische Weltreich bis zur Spätantike (4.-5. Jahrhundert n. Chr.). In neuerer Zeit haben zudem die Rezeption der antiken Kulturen und die Geschichte der archäologischen Forschung bis in die Gegenwart zunehmend an Bedeutung gewonnen.
Die Kulturen des Klassischen Altertums nur aus einer archäologischen Perspektive zu erforschen, wäre selbstverständlich wenig sinnvoll und würde nur zu einem sehr unvollständigen Bild führen. Daher ist eine enge Zusammenarbeit insbesondere mit den Fächern notwendig, die sich mit den gleichen Kulturen beschäftigen, dabei aber einen anderen methodischen Zugang wählen. Gerade in Heidelberg ist das Netz derartig eng verbundener Nachbardisziplinen besonders dicht, so werden Sprache und Literatur von der Klassischen Philologie, Zeugnisse auf Papyrus von der Papyrologie sowie Politik- und Sozialgeschichte von der Alten Geschichte und Epigraphik abgedeckt. Dementsprechend sind gemeinsame Lehrveranstaltungen ebenso wie interdisziplinäre Forschungsprojekte ein wichtiger Bestandteil unserer Lehr- und Forschungstätigkeit.

Die Lehre

Der Lehrstuhl wird vertreten von Prof. Dr. Nikolaus Dietrich und Prof. Dr. Diamantis Panagiotopoulos. Unterstützt werden sie von unseren Akademischen Rätinnen und Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Dr. Maria Anastasiadou, Dr. Elisabeth Günther, Dr. des. Julia Kretschmer und Dr. Polly Lohmann.
Des Weiteren wird jedes Semester das Angebot durch Lehraufträge ergänzt.