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Professor Byzantinische Archäologie und Kunstgeschichte Prof. Dr. Stephan Westphalen

Kontakt

Sprechstunde: Dienstag 16:00 - 17:00 Uhr

Büro: Marstallhof 4, Südostturm, 3. Stock

Tel.: +49 6221 54-158 96

E-Mail: stephan.westphalen@zaw.uni-heidelberg.de

Portraitbild Prof. Stephan Westphalen

Zur Person

Stephan Westphalen ist seit 2009 Professor für Byzantinische Archäologie und Kunstgeschichte am Institut für Klassische Archäologie und Byzantinische Archäologie. Seine Forschungsschwerpunkte in den Bereichen der byzantinischen Architektur und Wandmalerei hat er durch zahlreiche Auslandsaufenthalte in Griechenland, der Türkei und Syrien vertieft. Von 2011 bis 2023 war er Teilprojektleiter im SFB 933 „Materiale Textkulturen“. Seinen Aufgaben in der akademischen Selbstverwaltung ist er als Studiendekan und Dekan der Philosophischen Fakultät nachgekommen.

Forschungsschwerpunkte

  • Byzantinische Architektur und Wandmalerei vor allem in Griechenland, der Türkei und Syrien

seit 2023
Grabungen mit dem Landesdenkmalamt Niedersachsen
Während der Lehrgrabungen werden einfache Ausgrabungsmethoden und die Dokumentation von Funden und Befunden vermittelt. Grundzüge der Vermessung, der GIS-gestützten Dokumentation und der Bodenkunde kommen hinzu.

Projekte

2010-2012
DFG-Projekt in al-Andarin, dem antiken Androna (Syrien)
Untersuchung der Kirchenarchitektur einer frühbyzantinische Siedlung in Mittelsyrien (zusammen mit Fedor Schlimbach)

2006-2010
Ausgrabung der frühbyzantinischen Basilika in Marmara Ereğlisi, dem antiken Herakleia-Perinthos (Türkei)
In Zusammenarbeit mit dem Museum von Tekirdağ und Prof. Mustafa Sayar von der Universität Istanbul.

Frühere Forschungstätigkeiten

Deir Mar Musa / Syrien (2006) - Dokumentation von Architektur und Malerei, ‚PIONEER-Project’ der Universität Leiden (Mitarbeiter)

Palmyra (2006) - Fotodokumentation der Wandmalereien im Beltempel, Einladung des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Damaskus

Istanbul (2005) - Die Arap Camii in Istanbul. Griechische Maler in der Dominikanerkirche der Genuesen von Pera. (In Zusammenarbeit mit H. Çetinkaya, Mimar Sinan Universität, Istanbul)

Kilikien / Türkei (2004-2007) - Seitenräume im kilikischen Kirchenbau des 5. und 6. Jahrhunderts

„Qara, Deir Mar Yakub" / Syrien (2004) - Planung und Organisation der Tagung „Qara, Deir Mar Yakub – The ‚Museumfragments’. Christian Art and Identity in Medieval Syria“, Damaskus 20. – 22. Mai 2004. Veranstaltet vom Deutschen Archäologischen Institut, Orientabteilung. (In Zusammenarbeit mit dem Paul van Moorsel Centre for Christian Art and Culture in the Middle East, Leiden-University, und dem Institut Orientaliste, Université Catholique de Louvain-la-Neuve.)

Uzuncaburç  / Türkei (2003/2004) - Die byzantinischen Monumente von Uzuncaburç (Mitarbeiter). Projekt „Vom Tempelstaat zur Stadtgemeinde. Transformation und Integration des Territoriums von Olba/Diokaisareia zwischen Hellenismus und Spätantike“ (im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1065 „Formen und Wege der Akkulturation im östlichen Mittelmeerraum und Schwarzmeergebiet in der Antike“). Leitung: D. Wannagat, K. Trampedach und U. Gotter

Syrien (2001-2004) - „Von der Polis zur Madina. Byzantinischer Städtebau in Syrien und sein Einfluß auf die Entwicklung frühislamischer Städte (vom sechsten bis achten Jahrhundert)“

Tartus / Syrien (2000) - Aufnahme von Architekturteilen aus einem Schiffsfund im Museum Tartus

Qara, Deir Mar Yakub / Syrien (1999-2003) - Freilegung und Restaurierung von mittelalterlichen Wandmalereien in der Klosterkirche Mar Yakub zu Qara

Resafa-Sergiupolis / Syrien (1997-1999) - Ausgrabungen in  im Auftrag des Deutschen Archäologischen Instituts

Priene (1995/1996) - Die byzantinische Basilika von Priene, Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Istanbul (Mitarbeiter)

Istanbul (1992-1995) - Die Odalar Camii in Istanbul. Studien zur mittelbyzantinischen Architektur und Wandmalerei Konstantinopels

Deutschland (1991-1993) - diverse Ausgrabungen des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg in Freiburg, am Oberrhein und im Schwarzwald (Mitarbeiter)

Samos (1988-1992) - Die Basilika im Heraion und frühchristliche Monumente auf Samos, Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Athen (Mitarbeiter)